Der Kern der Abriebfestigkeitsprüfung fürselbstklebende Etikettenbesteht darin, Reibungsszenarien im tatsächlichen Einsatz zu simulieren und die Abriebfestigkeit der Etikettenoberfläche (Druckschicht, Laminierschicht) und Klebeschicht zu bewerten. Gängige Testmethoden werden wie folgt in zwei Kategorien unterteilt: Laborstandardtests und vereinfachte Vor-Ort-Tests:
Diese Tests folgen nationalen Standards oder Branchenspezifikationen und die Ergebnisse sind genau und vergleichbar. Es gibt drei gängige Methoden:
Testprinzip: Ein Standard-Reibkopf (trockenes/feuchtes Baumwolltuch, Bürste, Schleifpapier) wird verwendet, um die Etikettenoberfläche mit einem festgelegten Druck und einer festgelegten Anzahl von Zyklen zu reiben, und der Grad der Abnutzung des gedruckten Musters und Textes wird beobachtet.
Testschritte:
① Schneiden Sie ein 50 mm × 100 mm großes Etikettenmuster aus und befestigen Sie es auf der Plattform der Prüfmaschine.
② Wählen Sie das entsprechende Reibungsmedium: trockenes Baumwolltuch (simuliert die tägliche Reibung), nasses Baumwolltuch (simuliert die Reibung in einer feuchten Umgebung), Schleifpapier der Körnung 600 (simuliert die Reibung auf einer rauen Oberfläche).
③ Parameter einstellen: Druck 4N (konventionell), Reibungsgeschwindigkeit 60 Zyklen/Minute, Anzahl der Zyklen 50-200 (angepasst an das Anwendungsszenario).
④ Vergleichen Sie nach dem Test mit einer Graustufenkarte oder führen Sie eine visuelle Bewertung durch, um den Verschleißgrad zu bestimmen (Stufe 1 ist der schlechteste, Stufe 5 der beste).
Anwendbare Szenarien: Prüfung der Abriebfestigkeit der Druckschicht von Lebensmittel- und täglichen Chemikalienetiketten, Referenzstandard GB/T 7706-2008 Tiefdruckprodukte.
Testprinzip: Eine Schleifscheibe rotiert unter konstanter Belastung, um die Etikettenoberfläche zu reiben. Die Abriebfestigkeit wird durch Auswiegen der Massendifferenz vor und nach dem Verschleiß oder durch Beobachtung der Oberflächenbeschaffenheit beurteilt.
Testschritte:
① Kleben Sie das Etikett auf ein starres Substrat (z. B. eine Aluminiumplatte) und schneiden Sie es in eine Probe mit 100 mm Durchmesser.
② Installieren Sie die Schleifscheibe (CS-10-Schleifscheibe für konventionelle Tests, CS-17-Schleifscheibe für Tests mit starkem Verschleiß) und stellen Sie die Last auf 500 g oder 1000 g ein.
③ Stellen Sie die Anzahl der Umdrehungen ein (z. B. 500 Umdrehungen, 1000 Umdrehungen) und starten Sie die Prüfmaschine. ④ Beobachten Sie nach dem Test, ob auf dem Etikett die darunter liegende Schicht sichtbar ist, ob sich die Klebeschicht ablöst, oder berechnen Sie die Massenverlustrate.
Anwendbare Szenarien: Prüfung der Abriebfestigkeit der Laminierungsschicht/des Substrats von Industrieausrüstungsetiketten und Außenetiketten.
Kratzfestigkeitstest (Bleistifthärtetestmethode)
Testprinzip: Kratzen Sie die Etikettenoberfläche mit Stiften unterschiedlicher Härte in einem festen Winkel und mit festem Druck an, um die Kratzfestigkeit der Oberflächenbeschichtung zu bewerten und indirekt die Verschleißfestigkeit widerzuspiegeln.
Testschritte:
① Wählen Sie Bleistifte aus (von 6B bis 6H, zunehmende Härte), spitzen Sie sie auf eine 45°-Konusform und glätten Sie die Mine.
② Befestigen Sie das Etikett, halten Sie den Stift im 45°-Winkel zur Probe, üben Sie 1 kg Druck aus und zeichnen Sie mit konstanter Geschwindigkeit über die Oberfläche.
③ Radieren Sie die Bleistiftmarkierungen mit einem Radiergummi und beobachten Sie, ob Kratzer vorhanden sind. Die höchste Bleistifthärte ohne Kratzer ist die Oberflächenhärte des Etiketts.
Anwendbare Szenarien: Hochwertige Produktetiketten mit Laminierung und UV-Beschichtung. Referenzstandard: GB/T 6739-2006 Farben und Lacke – Bestimmung der Filmhärte mit der Bleistiftmethode.
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